Archiv des Autors: Elisabeth Adler

Willkommen

Sehr geehrte(r) BesucherIn  dieser Homepage!

Herzlichen Dank, dass Sie sich die Mühe machen,  auf dieser Homepage die Wahrheit zur Causa Bundesliga aus dem Jahr 2003/04 nachzulesen. Ich habe mich bemüht die wichtigsten Aktenteile des Gerichtsaktes zusammenzutragen, um sie hier zu veröffentlichen. Damit ist ein umfassendes  objektives Bild über die ganze Causa möglich und Sie sind nicht alleine auf Medienberichte oder Interpretationen der Staatsanwaltschaft angewiesen. Bilden Sie sich Ihre eigene  Meinung zu diesem Fall!

Für mich ist die Sache klar: Ich habe damals nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und mir nichts zu Schulden kommen lassen. Ich habe damals aus einer exponierten politischen Funktion in die Bundesliga gewechselt und wusste, dass sich der Jubel dort in Grenzen gehalten hat. Schließlich waren die Kontrollgremien teils mit deklarierten politischen Gegnern und teils mit Fachleuten aus Finanzwelt und Rechtsanwälten besetzt. Ich wusste, dass ich penibelst darauf achten muss, keine Fehler zu machen und ich wusste, dass ich gegenüber dem Aufsichtsrat  jeden Schritt  meiner Tätigkeit als Vorstand erklären muss.

Ich war und bin in all meinen bisherigen Tätigkeiten und Funktionen auch kein Finanzfachmann und habe es daher bei jeder Berufung in eine Funktion – egal ob Verein, Partei  oder Wirtschaft – immer abgelehnt eine Verantwortung über Finanzen, Buchhaltung oder ähnliches zu übernehmen.  Daher kam es auch bei der Bundesliga zu einer strikten Trennung meines Verantwortungsbereiches (Marketing) mit der Finanzabteilung.  Ja,  ich war zuständig für Sponsorverträge, Förderungen, TV-Gelder usw. aber eben immer von der Einnahmenseite. Mit  der technischen oder buchhalterischen Verteilung der Gelder an die einzelnen Klubs  via verschiedenster Verteilungsschlüssel hatte ich nichts zu tun, da dies NICHT zu meinem Kompetenzbereich zählte.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun seit rund 3,5 Jahren ohne einen einzigen Beweis oder eine einzige Aussage für eine missbräuchliche Verwendung der Förderung vorweisen zu können. Im Paragraph 3 des Strafgesetzbuches steht unmissverständlich geschrieben, dass in einem Verfahren seitens der Behörden alle BElastenden UND  ENTlastenden Fakten dargestellt und berücksichtigt werden müssen. Dies wurde in meiner Causa zur Farce, da es keine belastenden Fakten gibt und sämtliche entlastenden Fakten (bis hin zu einem unabhängigen Sachverständigengutachten) einfach negiert oder mit fadenscheinigen Begründungen vom Tisch gewischt wurden.  Immer wenn ein Endbericht der Ermittlungsbehörden (BAK) übermittelt wurde, in dem wieder keine Beweisführung in Richtung schuldhaftes Verhalten meinerseits enthalten war, wurden neue Ermittlungsaufträge erteilt. Insgesamt geschah das bisher VIER mal. Auch ein bisher unbegründeter  Wechsel des zuständigen  Staatsanwaltes fand nach über zwei Jahren Ermittlungen bereits statt.  Von Anfang an verdichtete sich der Eindruck einer politischen Ermittlung, an deren Ende jedenfalls nur eine Anklage stehen darf, obwohl die Beweislage diese Anklage niemals rechtfertigt. Aber der Ruf eines früheren Politikers, der mehr als zwei Jahrzenten gegen die Mächtigen in diesem Land auftrat, kann schon mal vorab zerstört werden.

Es ist so wie es ist: Die Staatsanwaltschaft ist kein Teil der unabhängigen Gerichtsbarkeit, sondern eine subjektive Verfolgungsbehörde des Staates, also in Wahrheit der amtierenden Regierung aus Rot und Schwarz. So wird sie unausweichlich zum verlängerten juristischen Arm der regierenden Politik gegen unbequeme Oppositionspolitiker gerade in Wahlkampfzeiten. Das einzige Ziel der nunmehrigen Anklage ist es, mich politisch, wirtschaftlich und sogar privat zu ruinieren.

Ich habe diesen Akt in den letzten Monaten einigen ausgewählten Richtern und Exrichtern, früheren Staatsanwälten, Rechtsanwälten, Journalisten ja sogar ehemaligen Spitzenbeamten des Justizministeriums  gezeigt und alle haben nur mit Kopfschütteln und Empörung über die Vorgangsweise der Staatsanwaltschaft reagiert. Tenor: „Bei jedem anderen wäre da nicht einmal ein Verfahren eingeleitet worden, bzw. wenn, dann wäre es nach wenigen Tagen eingestellt worden“.  Über bleibt der Versuch mir hier eine Straftat anzuhängen, die ich niemals begangen habe. Ich werde daher um meine Reputation kämpfen!

Auch wenn es der Rechtsstaat in Österreich verlangt, dass die Schuld eines  Angeklagten eindeutig bewiesen werden muss, werde ich diesen Grundsatz notwendigerweise  ins Gegenteil drehen und meine Unschuld beweisen. Die Informationen und Dokumente auf dieser Homepage sind die objektive Grundlage dafür. Lesen Sie sie aufmerksam durch und sie werden zum einzig  richtigen Schluss kommen. Möge die Wahrheit siegen!

Für Conny, Dagmar, Mama und alle, die an mich weiter glauben.

Im Gedenken an meine Schwester Andrea, die am 14.11.2014, während meines laufenden Prozesses, plötzlich und unerwartet aus dem Leben schied.

Ing. Peter Westenthaler e.h.

AKTUALISIERUNG:

Am 6.3.2015 wurde ich nach 12 Verhandlungstagen von einem Schöffensenat am Landesgericht Wien unter Vorsitz von Richter Dr. Wolfgang Etl in allen Anklagepunkten freigesprochen. Am 29.4.2015 wurde das schriftliche Urteil zugestellt (Siehe Kapitel Urteil).

Die Staatsanwaltschaft bekämpft diesen Freispruch mit einer Nichtigkeitsbeschwerde beim OGH, obwohl laut allen Beobachtern keinerlei formelle Fehler ersichtlich sind. Damit wird dieses Verfahren mutwillig in sein sechstes Jahr verlängert. Meine bisherigen Kosten dieses Verfahrens, die mir niemand ersetzt, belaufen sich bis dato auf 107.000 €. Aufgrund der Nichtigkeitsbeschwerde der StA werden sie um etwa 20.000 € steigen.